
Militärische Altlasten
Analytik für Rüstungsaltstandorte
Hessisch Lichtenau, HMA Löcknitz II, Dessau-Kapen, Werk Tanne und HMA ST. Georgen. Eines haben diese Orte gemeinsam: Es sind ehemalige Rüstungsstandorte, mit teils erheblichen Altlasten, die zu sanieren waren. Eine weitere Gemeinsamkeit: Überall dort waren wir an Erkundung, Prüfung und Sanierung beteiligt. Unsere analytische Erfahrung umfasst die sprengstofftypischen Verbindungen (STV) und die kampstofftypischen Verbindungen (KTV).
Mehr noch: Auch die Rückstände pulvertypischer Verbindungen (PTV), kontaminierte Bausubstanz und Abfall finden sich häufig als Schadstoffeinträge und müssen im besondere Analytikprofil an Rüstungsaltstandorten berücksichtigt werden. Die Vielzahl der zu untersuchenden Verbindungen und Metabolite erfordert dabei spezielle Techniken und Verfahren, teils schwierig zu beschaffende Kalibrier-Standards - sowie Sorgfalt und Erfahrung.
Wir bieten:
- Probenahme (Wässer, Abfall, Bodenluft, Luft, ggf. Boden) unter Einhaltung von Sicherheitskonzepten
- Einsatz spezieller Messsysteme (IMS, PID, RFA, MM1 ) bei Erkundung und Sanierung
- Betrieb von Vor-Ort-Laboratorien; auch längerfristig
- Einsatz modernster Analysensysteme und akkreditierter Verfahren für STV, Polare STV, PTV und KTV
Wir bestimmen:
- Nitro-Kontaminanten
- Amino-Nitro-Kontaminanten
- Amino-Kontaminanten, pulver-typische Verbindungen
- Nitro- und Amino-Nitrobenzoesäuren
- Dinitrotoluolsulfonsäuren
- Dimethyldinitrobutan
- Insgesamt bis zu 70 sprengstofftypische Verbindungen und Metabolite
- bis zu 15 kampfstofftypische Verbindungen und Metabolite, z.B. arsenstämmige und S-Lost-KTV unter Einhaltung der CWÜV (Liste 1-Chemikalien)
Ansprechpartner
Produktmanager Altlasten, Reststoffe, Hydrogeologie
Telefon +49 (0) 821 56995-200
oder +49 (0) 151 14050134
Diplom- und Fachchemiker
Telefon +49 (0) 341 492899-100

